Neue Regeln bei der Mieterhöhung

Eine Mieterhöhung erfolgt in der Regel durch das gesetzlich geregelte Mieterhöhungsverlangen
oder eine einvernehmliche Vertragsänderung. Wie auch immer: Der Bundesgerichtshof hat in
einem aktuellen Urteil betont, dass die Mieterhöhung eine -wesentliche Änderung des Mietvertrages
ist und damit grundsätzlich schriftlich erfolgen muss.
Dies gilt auch bei einer Mieterhöhung um nur 20 Euro oder 1,5 Prozent. Der Bundesgerichtshof
änderte damit die bisher gängige Rechtsprechung, nach der bei geringen Mieterhöhungen keine
Schriftform -gefordert war (BGH, Az. XII ZR 114/14).